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Ziele von Makerspaces

 
Diana Rendina – “A makerspace is a place where students can gather to create, invent, tinker, explore and discover using a variety of tools and materials.”

 

Wer sich mit dem Thema „Makerspace“ schon mal befasst hat, hat sich sicher die Frage gestellt: Welchen Zielen folgen die Makerspaces?

Was sind die Ziele von Makerspace zeige ich Ihnen gleich.


Als erstes wird Makerspace als Ort des selbstorganisiertes lebenslangen Lernens verstanden. Das heißt, dass die Aktiven im Makerspace selbst für ihre Projekte und Lernfortschritte verantwortlich sind und sich selbstgesteuert Informationen und Unterstützung organisieren. Gleichzeitig ist der Makerspace damit auch ein informeller Lernraum: Das „Learning by doing“, also das Lernen während der Arbeit und des Gestaltens, gehören ebenso zur Charakteristik der Arbeit in Makerspaces.



Makerspaces sind in weltweite Netzwerke eingebunden, insbesondere durch die Nutzung des Internets. So ist Makerspace ein erweiterter Lernraum in einem weltweiten Netzwerk. Was nicht konkret vor Ort gelöst werden kann, wird dann eben im Internet recherchiert, nachgelesen oder im virtuellen Austausch mit anderen gelöst. Es kommt also auch zu einer Verschmelzung der Lernorte.



Makerspaces werden auch gerade wegen dieser eben beschriebenen Besonderheiten des Lernens als Alternative zu den etablierten Bildungseinrichtungen beschrieben. Ähnlich wie den Bibliotheken oder Cafés können sie eventuell als „dritte Plätze“ beschrieben werden: Makerspaces sind vielerorts auch Räume, in denen Menschen unabhängig von der Arbeit oder dem Zuhause sich für das gute Gespräch und Miteinander treffen können.



Makerspaces spielen nicht nur in der allgemeinen Erwachsenenbildung, sondern auch insbesondere in der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung und Organisationsentwicklung eine Rolle. Makerspaces werden zum Teil auch weniger aus Gemeinwesensgründen, sondern mehr als Innovationschmiede für die Start-Up-Szene und Unternehmen betrachtet.



Kurzzusammengefasst lässt sich sagen, dass Makerspaces Interessens- und Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern, Orte der sozialen Begegnungen sind, bei dem Bilden einer Maker-Community beitragen, die Nutzer in Interessensgemeinschaften gemeinsam kreativ werden und Projekte verwirklichen lassen, wobei die Chancengerechtigkeit und die rechtliche und ökonomische Gleichheit sichergestellt wird.

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